Wer jetzt? Demokratie im 21. Jhd.

Wer jetzt? Demokratie im 21. Jhd.

Demokratie im 21. Jahrhundert

Von klein auf mitreden: Bezirkspolitik und Kinderbeteiligung mit Sandra Löcker-Herschkowitz

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Eine Fassade begrünen? Einen sicheren, bezirksübergreifenden Radweg durch Wien schaffen? Sandra Löcker-Herschkowitz von der Lokalen Agenda 21 beschäftigt sich als Begleiterin solcher Prozesse mit Bürgerbeteiligung vor der Haustür.

Dabei geht es um große Themen wie Stadtentwicklung, Raumplanung und etwas, das ihr besonders am Herzen liegt: Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen. "Je früher man damit anfängt, desto natürlicher ist für sie als Erwachsene, mitzureden, sich eine Meinung zu bilden und mitzumachen", sagt Löcker-Herschkowitz. Beteiligung wird somit zu einer Selbstverständlichkeit

Wo sie digitale Werkzeuge als Ergänzung dabei verwendet, und wo es persönlich besser geht und vieles mehr erzählt sie in dieser Episode.

Qualität in der Politik mit Lukas Mandl

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In so vielen Dingen im Leben achten wir auf Qualität. Wie könnte das in der Politik aussehen? Lukas Mandl, ÖVP-Politiker und EU-Parlamentarier hat sich dieser Frage angenommen und parteiübergreifend bearbeitet. Was er davon persönlich anwendet, und wieso Freundschaften der Beginn davon waren, erzählt er in der ersten Hälfte des Gesprächs.

Wir sprechen auch über seinen starken Bezug zu Niederösterreich, was er dort für Brüssel gelernt hat und umgekehrt. Wie sieht er die Rolle der EU heute in einer immer stärker globalisierten Welt? Was kann die EU aus Gerasdorf lernen?

Politische Veränderung per Klick mit Maria Mayrhofer

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Wie bekommt man digitale Empörung auf die Straße? Maria Mayrhofer ist die Geschäftsführerin der Onlineplattform aufstehn.at, leitet und unterstützt dabei zahlreiche Petitionen, Kundgebungen und politische Aktionen. Warum sie das Argument des "Klicktivismus" schnell entkräftet und wieso eine niedrige Hürde der Beginn für mehr Beteiligung sein kann.

Im Gespräch erzählt sie von Menschen, die den Weg vom Klick bis zur Demonstration gemacht haben, und so politischen Aktivismus entdeckt haben. Warum eine bedrohte, burgenländische Rebsorte genauso für Aufmerksamkeit sorgt, wie sie Erfolg früher und heute definiert und wieso sie mit Sebastian Kurz gerne auf einen Kaffee gehen möchte.

Warum Mehrheiten schlecht für die Demokratie sind mit Erich Visotschnig

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Erich Visotschnig hat bemerkt, dass Mehrheiten ein zentrales Problem haben: Die Wünsche von bis zu 49 Prozent einer Wahl werden ignoriert. Noch schlimmer im Falle des Mehrheitswahlrechts: Die Entscheidung ist zwar zugunsten einer relativen Mehrheit, kann jedoch gegen das Interesse der absoluten Mehrheit sein.

Der Respekt eines Menschen zeigt sich im Umgang mit einem Nein, sagt Visotschnig und erfindet mit anderen das systemische Konsensieren. Was wäre, wenn man Widerstand gegen etwas ergründet und darauf basierend entscheidet? Und Akzeptanz nicht als verwässerte Lösung sieht, sondern als Konsens? Philipp Weritz und Erich Visotschnig sprechen über Alternativen, die auch für die Demokratie relevant sind.

Politisches Einmischen und Lernen: Beteiligung mit Ursula Seethaler

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Demokratie braucht Zeit und Raum, Dinge die scheinbar rar geworden sind. Ursula Seethaler begleitet Beteiligungsprozesse mit dem Verein Liquid Participation, betreibt Forschung und berät Institutionen und Unternehmen zu Beteiligung.

Das Einbinden von Bürgerinnen und Bürger bringt - richtig gemacht - viele Vorteile. Mehr Perspektiven für Politiker, besseres Verständnis untereinander und mehr Argumente statt heißer Luft. Warum wir als Gesellschaft uns mehr einmischen und durch Beteiligung lernen können, darüber spricht sie in dieser Folge von "Wer jetzt?".

Wie Algorithmen unsere Politik beeinflussen mit Max Stern

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*Wir bitten die Audioqualität zu entschuldigen, eine Speicherkarte fraß die Datei* Digitale Demokratie - darunter verstehen viele den Einfluss von Facebook und Co. auf Wahlen oder erste Experimente zu E-Voting. Max Stern hat gemeinsam mit Daniel Graf das Buch "Agenda für eine digitale Demokratie" geschrieben, das weitergeht: Digitale Außenpolitik, digitale Parlamente und die grundsätzliche Frage was funktioniert digital besser? Muss die Demokratie vollständig digitalisiert werden?

Max Stern spricht über Chancen, Risiken, Werkzeuge und Szenarien zukünftiger digitaler Demokratien.

Demokratie retten mit Philippe Narval

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Philippe Narval hat in seiner Funktion als Geschäftsführer des Europäischen Forum Alpbachs die Entwicklung der Demokratie als starken Fokus. Wie kann man sie reparieren? Warum sind nicht nur die Bürger von der Politik verdrossen, sondern auch die Politiker von der Bevölkerung? Philipp Weritz und Philippe Narval sprechen darüber und viele weitere Themen.

Das Europäische Forum Alpbach ist ein jährliches Event in den Tiroler Alpen, wo sich Vortragende und Teilnehmer aus aller Welt treffen, um aktuelle Fragen der Zeit zu diskutieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu finden. Ein weitreichendes Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kunst kommt zusammen aus mehr als 100 Ländern.

Über diesen Podcast

Wir reden über die Zukunft der Demokratie.

"Wer jetzt?" ist der Podcast fürs Praktische. Mit und über Menschen, die an der Weiterentwicklung und Förderung unserer Demokratie arbeiten, und unser politisches System von innen oder außen verändern.

Philipp Weritz als Gastgeber interviewt Menschen aus Politik, Wissenschaft, Medien, Zivilgesellschaft und mehr in 30-40 Minuten Folgen über Ideen und Projekte, wie Demokratie morgen aussehen kann.

von und mit Demokratie21

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